Diagnostik

Ausführliche Anamnese

Bei der Anamnese handelt es sich um eine bis ins Detail gehende Befragung des Patienten zu seiner gesundheitlichen Situation und seiner Lebenslage. Die Erstanamnese eines neuen Patienten kann dabei zwei bis drei Stunden dauern, um ein umfassendes, ganzheitliches Bild zu erhalten. Sie ist die Grundlage aller weiteren Behandlungsschritte und daher unerlässlich.

Krankheiten entstehen in der Regel nicht plötzlich, sondern haben eine Geschichte. Oft werden Veränderungen im Körper durch den Patienten nicht wahrgenommen oder auch verdrängt. Der Heilpraktiker muss sich möglichst umfassend über alle Aspekte der gesundheitlichen Situation seines Patienten im Klaren sein. Deshalb zielen seine Fragen besonders auf die folgenden Punkte ab:

  • derzeitige Beschwerden und ihre Geschichte
  • Medikamenteneinnahme, Impfungen
  • wichtige Krankheiten in der Familie
  • Kinderkrankheiten
  • Unfälle und Operationen
  • berufliche und soziale Situation
  • Zustand der Organsysteme
  • emotionale und psychische Verfassung
  • Lebensgewohnheiten, Eigenheiten, Vorlieben und Anderes
* Hier handelt es sich um Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin. Sie gehören nicht zu den anerkannten Methoden der Schulmedizin und beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der jeweiligen Verfahrungsrichtung selbst, die von der wissenschaftlichen Schulmedizin nicht geteilt werden müssen.